Krankheitsbilder

Die folgenden seelischen Krankheiten und noch einige weitere können von mir behandelt werden. Fragen Sie mich gerne, wenn Sie sich unsicher sind, ob die von mir angebotene Verhaltens­therapie bei Ihrem persönlichen Beschwerdebild in Frage kommt. Um mehr über die Krankheits­bilder zu erfahren, klicken Sie bitte auf den gewünschten Begriff:

Angststörungen

Ängste schützen zunächst einmal vor den Bedrohungen, denen ein Mensch ausgesetzt sein kann. In unserer modernen Zeit werden aber viele Ereignisse bedrohlich verarbeitet und lösen starke negative Gefühle aus, obwohl sie von außen betrachtet überhaupt keine Bedrohung darstellen. Zu diesen Ängsten gehören: Angst vor der Bewertung durch andere Menschen, Angst vor Menschenansammlungen, Angst vor engen Räumen, Höhenangst, Angst vor Spinnen und Insekten und viele andere. Diese Ängste haben gemeinsam, dass Menschen massive Angst erleben, obwohl keine lebensbedrohliche Situation vorliegt.

Anpassungsstörungen

Diese liegen vor, wenn besonders belastende Ereignisse psychisch nicht verarbeitet werden können und es deshalb zu ungewöhnlich heftigen seelischen Reaktionen kommt, denen der Betroffene aus eigener Kraft nicht entkommen kann.

Bipolare Störungen

Betroffene Menschen leiden zeitweise unter depressiven Symptomen, zeit­weise aber auch unter einer extrem guten Stimmung mit überschäumendem Temperament, die sie zu unbedachten und längerfristig schädlichen Handlungen bewegen kann.

Burn-out-Syndrom

Wenn Menschen im Beruf oder Privatleben Übermenschliches abverlangt wird, entsteht in vielen Fällen das Gefühl, ausgelaugt, ausgebrannt und nicht mehr leistungsfähig zu sein. Hoffnungslosigkeit, Ängste und Schlafstörungen werden zum ständigen Begleiter. Charakteristisch hierfür ist das frustrierende Gefühl, sich wie ein „leerer Akku“ zu fühlen. Dieser müsste nach dem eigenen Eindruck wieder aufgeladen werden, doch die Möglichkeiten dazu findet man nicht mehr. „Burnout“ ist nach gängigen Definitionen zwar keine Krankheit, aber hinter diesem Phänomen verbergen sich bestimmte seelische Krankheiten oder diese kündigen sich dadurch an.

Depressionen

Diese können entstehen, wenn Menschen über längere Zeit hinweg zu viele Belastungen und zu wenig positiven Ausgleich erleben und deshalb eine dauerhaft gedrückte Stimmung haben.

Persönlichkeitsstörungen

Diese Störungen gehen weit in die Lebensgeschichte zurück und äußern sich in charakteristischen Mustern unangepasster und unflexibler Verhaltensweisen, die beim Betroffenen und den Menschen in seiner Umgebung Leid verursachen. Nach gängigen Einteilungen unterscheidet man: Paranoide, schizoide, dissoziale, emotional instabile, histrio­ni­sche, anankastische, ängst­liche, abhängige, schizotypische, narzisstische, passiv-aggressive und kom­binierte Persönlich­keitsstörungen.

Schizophrenien und wahnhafte Störungen

Als Ursache dieser schweren psychiatrischen Erkran­kun­gen werden Störungen des Hirnstoffwechsels vermutet. Zu den bekannteren Symptomen dieser Erkrankungen gehören akustische Halluzinationen. Normaler­weise werden diese durch Psych­iater medikamentös behandelt. Auch bei begleitenden Psychotherapien empfiehlt es sich in aller Regel, die psychiatrische Behandlung parallel fortzuführen.

Suchterkrankungen

Bei substanzgebundenen Süchten haben die Betroffenen den starken Wunsch, die entsprechende Substanz zu konsumieren, sie können die konsumierte Menge nicht kon­trollieren, haben körperliche Entzugssymptome, nehmen mit der Zeit immer mehr zu sich, ver­nachlässigen andere Aktivitäten und konsumieren trotz der bereits dadurch verursachten und bereits nachweisbaren gesundheitlichen Schäden weiter. Bei nicht substanzgebundenen Süchten (Spielsucht, Kaufsucht u.a.) gelten die gleichen Kriterien.

Zwangsstörungen

Bei Zwangshandlungen wiederholen Menschen immer wieder und oft bis zur Erschöpfung bestimmte Handlungen, weil sie starke Zweifel haben, ob sie bei vorangegangenen Versuchen alles richtig und ordentlich erledigt haben. Am bekanntesten sind Wasch-, Kontroll- und Ordnungs­zwänge, es gibt aber auch noch weitere. Bei Zwangsgedanken drängen sich die immer gleichen Denkinhalte auf und können nicht abgeschlossen werden, obwohl der Betroffene diese als störend erlebt.